Kompetenz-Check: 9 Trümpfe für den Qualitätsm...
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Kompetenz-Check: 9 Trümpfe für den Qualitätsmanagementbeauftragten

dream-team_wuerfel.jpg Ein Qualitätsmanagementkongress der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Management- systemen (DQS) hat 60 wünschenswerte Eigen- schaften in 9 Gruppen zusammengefasst. Lesen Sie hier, welche das sind, und testen Sie, ob Sie selbst bereits alle genannten Anforderungen erfüllen.

1. Kooperationsbereitschaft:
Netzwerk- und Teamfähigkeit, aufgabenbezogene Führungskompetenz (oft ohne hierarchische Anordnungsgewalt), diplomatisches Geschick und Kreativität bei der Erarbeitung von Kompromissen

2. Methodisches Vorgehen:
gewissenhafte, sachliche, strukturierte Arbeitsweise und Vertrauen in den gesunden Menschenverstand, Analysefähigkeit und Abstraktions- vermögen, strukturieren, planen und steuern von Prozessen

3. Zwischenmenschliche Kompetenzen: Einfühlungsvermögen und Wert- schätzung für die Arbeit der Mitarbeiter, Fähigkeit zum aktiven Zuhören sowie Kompetenzen im Konfliktmanagement

4. Qualitätsmanagement-Know-how:
theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit Qualitätsmanagementmethoden und Managementsystemen, Normen- kenntnisse

5. Beharrlichkeit:
Durchsetzungsvermögen, Standfestigkeit, konsequentes Handeln, Geduld, Ausdauer, Disziplin

6. Einstellung zu den Qualitätsmanagementaufgaben:
Ziel- und Ergebnisorientierung, Bewusstsein für kontinuierliche Verbesserungs- prozesse, Service- und Kundenorientierung, ganz- heitliches Denken, Weitblick, strategisches und visionäres Denken

7. Energetische Persönlichkeit:
Mut und Eigeninitiative, um Entscheidungen zu treffen, Flexibilität und Offenheit, Kreativität und Vorstellungsvermögen, Glaub- und Vertrauens- würdigkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft

8. Firmenspezifisches Know-how:
Markt- und Branchenkenntnisse, kaufmännisches und technisches Verständnis, Kenntnisse über Abläufe, Prozesse, Produkte und Kunden des Unternehmens

9. Qualifizierung der Mitarbeiter
als Coach und Trainer: regelmäßige eigene Weiterbildung, Anstoß von Wissenstransfer, Kompetenz in der Beratung, Feedback geben und aktiv über die eigene Wirkung einholen

Die eigenen Stärken einschätzen

Für den Einzelnen stellt sich nun die Frage: „Wo stehe ich selber?“ Diese Liste zeigt, dass es den perfekten Qualitätsmanagementbeauftragten nicht geben kann. Denn Sie erkennen Kompetenzen, die sich teilweise auch in einzelnen Situationen widersprechen können: Manchmal ist es sicher wichtig, einen Kompromiss zu finden, in anderen Situationen ist Durchsetzungskraft gefragt. Sie können es nicht allen recht machen. Daher ist es wichtig, dass Sie zunächst einmal Ihre eigenen Stärken selber einschätzen. Schätzen Sie auf einer Skala von 1 (Kompetenz kommt im Tagesgeschäft nie zum Tragen) bis 10 (Kompetenz wird
von mir immer berücksichtigt und optimiert) ein.

Fazit:
Jede Situation erfordert eine bestimmte Mischung dieser Kompetenzen. Die perfekte Lösung gibt es nicht. Nutzen Sie Ihre Stärken.

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