Benchmarking: Vergleiche mit anderen Unterneh...
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Benchmarking: Vergleiche mit anderen Unternehmen machen Sie zum Marktführer

statistische_grafiken.jpg Keine Frage: Ihr Betrieb strebt danach, besser als seine Mitbewerber zu sein. Hilfsmittel dabei kann das Benchmarking sein. Beim Benchmarking verglei- chen Sie Ihren eigenen Betrieb mit dem des stärks- ten Mitbewerbers. Aus den Ergebnissen leiten Sie dann Optimierungsmaßnahmen für Ihren Betrieb ab.

Ansatzpunkt beim Benchmarking ist die Idee, vorhandene Problemlö-sungsstrategien zur Lösung eigener Aufgabenstellungen zu nutzen. Dafür suchen Sie in anderen Unternehmen oder Branchen nach Ähnlichkeiten zu Ihrem Betrieb und ermitteln daraus (bessere) Alternativen zu Ihrer eige- nen Vorgehensweise. Ein Benchmarking-Projekt wird deshalb immer mit dem Ziel durchgeführt, die Leistungsfähigkeit des eigenen Betriebs zu verbessern und dadurch die Marktführerschaft zu gewinnen. Übersetzt werden kann der Ausdruck „benchmarking“ daher auch mit „Maßstäbe setzen“.

Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess und geht über eine ein- malige Wettbewerbsanalyse hinaus. Anders als bei dieser werden beim Benchmarking die Ursachen ermittelt, die den Mitbewerber zum stärksten Konkurrenten Ihres Betriebs gemacht haben. Dabei arbeiten Sie (in den meisten Fällen) mit einem kooperierenden Unternehmen als Benchmar- king-Partner zusammen. Benchmarking bleibt außerdem nicht nur auf eine Branche beschränkt, sondern kann branchenübergreifend eingesetzt werden.

Immer die richtige Wahl: Wann internes oder externes Benchmarking für Ihren Betrieb geeignet ist

Insgesamt können Sie 2 Arten von Benchmarking unterscheiden:

1. Internes Benchmarking

Am einfachsten funktioniert ein internes Benchmarking. Dabei vergleichen Sie 2 Abteilungen, Filialen oder Standorte Ihres Betriebs miteinander. Dadurch kann ein interner Wettbewerb ausgelöst werden, der einen positiven Veränderungsprozess bewirkt. Die Vorteile bei dieser Form des Benchmarkings: Sämtliche Daten, die Sie benötigen, haben Sie sofort und ohne Probleme zur Hand.

2. Externes Benchmarking

Hierzu vergleichen Sie Ihren Betrieb mit einem anderen Unternehmen.
Dabei haben Sie 2 Möglichkeiten:

■ Sie vergleichen Ihren Betrieb mit dem stärksten Wettbewerber. Diese Form des Benchmarkings können Sie gemeinsam mit einem Wettbewerber durchführen, wenn bestimme Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu ge- hört z.B., dass keine Betriebsgeheimnisse verraten werden. Sinnvoll kann ein solches Benchmarking z.B. im Bereich des Arbeitsschutzes oder beim Ideenmanagement sein. Ein Vergleich von Prozessen wird allerdings kaum möglich sein.

■ Beim branchenunabhängigen Vergleich können Sie sich in vielen Fällen auf Marktführer aus anderen Branchen konzentrieren, die vergleichbare Prozesse aufweisen. In vielen Fällen sind Unternehmen, die nicht in einem Wettbewerbsverhältnis zueinander stehen, zu einem offeneren Informa- tionsaustausch bereit. Darüber hinaus bietet ein branchenunabhängiger Vergleich die Möglichkeit, Potenziale auszuloten, an die Sie nicht gedacht hätten.

Insbesondere beim Prozess-Benchmarking müssen Sie jedoch daran arbeiten, dass die Vergleichbarkeit und Übertragung der Prozessstrukturen auf Ihren Betrieb gewährleistet sind.
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