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Mit diesen 5 Benchmarking-Strategien werden (und bleiben!) Sie die Nr. 1 in Ihrer Branche

statistische_grafiken.jpg Im ständigen Wettbewerb mit anderen technischen Unternehmen bestehen Sie vor allem durch unab- lässige Wachsamkeit und die ständige Verbesserung Ihrer Produkte und Leistungen. Das Benchmarking liefert Ihnen den Rahmen, um den Prozess der Erneuerung aktiv zu gestalten. Es unterstützt damit den Auf- und Ausbau Ihrer nachhaltigen Geschäftsbeziehungen. Analysieren Sie die Effizienz Ihres Unternehmens anhand von Leistungs- kennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeiter, Lieferzeiten oder Kundentreue und vergleichen Sie diese mit anderen Unternehmen innerhalb und außerhalb Ihres gewohnten Wettbewerbsumfelds.

Schauen Sie auch auf verwandte Branchen Oft ist es dabei sinnvoll, über die Branchengrenzen hinauszudenken. Beispielsweise könnte es für einen Hersteller von Kunststoffen und Polymeren sehr auf- schlussreich sein, sich in einzelnen Kunden- und Prozessbereichen mit Unternehmen aus dem Keramiksektor zu vergleichen.

Vergleichen Sie sich mit den Besten

Die wichtigste Voraussetzung des Benchmarkings ist die Bereitschaft, sich mit anderen messen zu lassen. Das kann allerdings unter Ihren Mitarbei- tern erhebliche Verunsicherung auslösen. Informieren Sie daher alle Be- teiligten möglichst früh und binden Sie diese in die Planung ein. Machen Sie deutlich, dass alle in diesem Vergleich gewinnen, weil neue Perspek- tiven den Arbeitsprozess optimieren können. Wenn möglich, suchen Sie die Unterstützung der Unternehmensleitung. Ist dies nicht gegeben, beschränken Sie sich auf einen Vergleich von Leistungskennzahlen im Vertrieb wie Kundentreue oder Zahl der Neukunden. Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess. Je nachdem, aus welchem Bereich die zu vergleichenden Leistungskennzahlen gewählt wurden, können Sie die folgenden 5 Benchmarking- Methoden für Ihren Vergleich nutzen.

  • Strategisches Benchmarking: Legen Sie gemeinsam mit der Unterneh-mensleitung eine Unternehmensmission für einen Zeitraum von 1 bis 3 Jahren auf der Basis der zentralen Kernkompetenzen und Wertschöp- fungsfaktoren fest. Bestimmen Sie dazu die Faktoren, die wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Geschäfte beitragen, die so genannten Erfolgsfaktoren (Geschäftstreiber).
  • Wettbewerbsorientiertes Benchmarking: Benennen Sie Leistungs- kennzahlen für diese zentralen Erfolgsfaktoren, in denen Ihr Unternehmen mit den Wettbewerbern verglichen werden soll.
  • Kunden-Benchmarking: Vergleichen Sie Ihr Unternehmen aus Kunden- sicht mit den wichtigsten Wettbewerbern. Sie können dazu eine schriftliche Kundenbefragung durchführen oder während Ihrer Kundenbesuche gezielt nach einem Vergleich mit den Wettbewerbern fragen.
  • Finanzielles Benchmarking: Vergleichen Sie die Gesamtkapitalrendite, um die einzelnen Produktlinien und Erfolgsfaktoren zu bewerten.
  • Best-Practise-Benchmarking: Vergleichen Sie die Prozesse, die am besten geeignet sind, um die angestrebten Ergebnisse zu erreichen. So kann Ihr Team von herausragenden Beispielen lernen. Benchmarking ist ein preisgünstiger Ideenlieferant (Beispiel: Lernen Sie von Banken, wie Sie eine Service-Hotline aufbauen).

Diese 5 Ansätze können gemeinsam oder einzeln angewendet werden. In der Praxis hat sich folgender Einstieg bewährt:

1. Schritt: Identifizieren Sie die zentralen Erfolgsfaktoren

Gemeinsam mit der Unternehmensleitung stellen Sie die Schlüsselaspekte Ihres Markterfolgs zusammen. Sammeln Sie zunächst alle Faktoren, die Kunden an Ihnen schätzen oder die Sie vom Wettbewerber abheben. Überlegen Sie anschließend, wie die einzelnen Faktoren miteinander zusammenhängen. Welche Faktoren sind die Ursache für andere Erfolgskriterien?

Für einen großen Elektrokonzern konnten folgende Ursachen für den Erfolgsfaktor „Reibungsfreie Auslieferung“ identifiziert werden: 1. Genaue Planung und fehlerfreie Produktion, 2. Verfügbarkeit von Mitarbeitern, Bauteilen und Rohstoffen, 3. Fehlerfreie Verkaufs- organisation.
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